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Vorschau auf das Dreieck der Nachhaltigkeit

Das “Dreieck der Nachhaltigkeit” ist ein interaktives Exponat des Instituts für Geoinformatik  (ifgi) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Es wurde für den von Wissenschaft im Dialog veranstalteten Wettbewerb Wissenschaft Interaktiv entwickelt und steht mit im Finale dieses Wettbewerbes. Beim Wissenschaftssommer in Lübeck (02.-06. Juni 2012) wird es ausgestellt und sammelt Stimmen, um den ersten Preis zu bekommen. Im Wettbewerb sollten Vorschläge für Ausstellungsstücke gemacht werden, die die Rolle der  eigenen Wissenschaft in der Forschung für Nachhaltigkeit interaktiv darstellen. Wir haben uns für die Visualisierung der Abholzung des Amazonas-Regenwaldes entschieden, da in diesem Forschungsfeld eine Vielzahl von Aufgaben für die Geoinformatik existiert und das ifgi sich mit vielen dieser Forschungsinhalte beschäftigt.

Das “Dreieck der Nachhaltigkeit” basiert auf dem gleichnamigen Modell, nach dem nachhaltige Entwicklung nur zustande kommen kann, wenn ökologische, ökonomische und soziologische Aspekte gleichzeitig und gleichberechtigt berücksichtigt werden. Wir haben uns um offene Daten aus diesen Ressorts gekümmert und diese als Linked Open Data veröffentlicht und im Exponat verwendet.

Das Exponat setzt sich aus drei interaktiven Projektionsflächen und ebenso vielen Erklärstationen zusammen. Die Bildschirme sind auf der quadratischen Ausstellungsfläche (4,5m x 4,5m) in einem Dreieck (Kantenlänge ca. 2,5m) angeordnet, die Erklärstationen jeweils an den Rändern der Fläche (s. Skizze). Das dreiseitige Display besteht aus einem mit Rückprojektionsleinwänden bespannten Gerüst, in dessen Zentrum drei Kurzdistanzprojektoren und Rechner stehen. Jede Projektionsfläche ist mit einem „Kinect“-Tiefensensor ausgestattet, der es ermöglicht, allein durch Körperbewegungen (Gesten) mit dem Rechner zu interagieren. Die besondere Anordnung erlaubt drei Besuchern gleichzeitig die Interaktion mit dem Objekt und bietet zudem einer größeren Anzahl von Betrachtern die freie Sicht auf die Leinwände.

So sollte das dann aussehen: